schreib

meine Worte
zittern von
Zeile zu
Zeile

Gedanken
im Ikarusflug

mein Herz liegt
in Trümmern

eine Stimme
aus den Ruinen
spricht mir
Mut zu

schreib
schreib

auch wenn
deine Worte
zittern

Rea Revekka Poulharidou

// lange nacht der worte //

thepoemist:

sorry, aber ich muss dieses gedicht jetzt noch mal posten/ rebloggen.
es ist ein geschenk zum 10. hochzeitstag an meine frau und ich bin heute sehr glücklich!

i love you all, follower <3

thepoemist:

sternengekicher - typewriter poem by ThePOEMist 2013 .

/sternengekicher/

die nacht flüstert im halbschlaf

          ‘jeder mann und jede frau ist ein stern’

durch die decke blicken vom frimament
          ewige paare funkelnd auf mich herab
 

     ‘hihihi’, dein leises kichern im schlaf
ruhiger atem
                stille
durchdringt den raum

ich lächle müde und erzähle den sternen
          von glücklichen tagen als unsere bahnen
sich kreuzten und gemeinsames lächeln
     (über ihn, nicht mit ihm)
aus anziehung ein fixes zweigestirn schuf

ich beschreibe den sternen dein lachen
     deine locken und dein lustiges t-shirt
(give me a kiss! hol dir dein kissen doch selber!)

dasselbe t-shirt, das ich nun ausgeblichen
     noch immer zum schlafen trage

in dem ich jetzt im schein der sterne schreibe
     in dem ich mich wieder zu dir lege

mich sanft an dich schmiege

     leise kichernd

die nacht flüstert im halbschlaf

          ‘jeder mann und jede frau ist ein stern’

.

mein lieber thepoemist, allesalles Liebe und Gute zu eurem 10. Hochzeitstag! Geniest ihn, lebt ihn ~ eure wundervolle LebensPoesie! *~

(Von thepoemist gerebloggt)

Rea´s Wortgestöber ~2

Liebe Follower und Leser meines Blogs,

es ist Zeit für das zweite Wortgestöber! In den letzten 2 Wochen durfte ich erneut Wort und Musik auf einer bunten, bezaubernden Poesiewiese genießen. Eine kleine Auswahl daraus habe ich hier für euch zusammen gestellt.
Die verlinkten Titel führen zum jeweiligen Eintrag auf den Blog der Autorin / des Autors. Lasst euch entführen und verführen von diesen wunderbaren Poeten :)

~ Gedicht ~

Sich für das Leben entscheiden (wassertropfenmomente)

Vielleicht viel- zu -leicht (terrorcruemel)

nacktheit seltsam gekleidet (bergweiler)

bei mcdonalds nur … (mittelpasserelle)

Weglaufen (jenesaisrienttout)

schwerelos (pad-moody)

wenn du … (wortgewitter)

Die Zeit vergeht viel zu schnell (special-snowflake-poetry)

~ Kurzgeschichte ~

Heilung (antonmais)

Abend (wasunsausmacht)

Vatergeschichten (wortrausch)

Backwaren (1000zeichen)

~Zitate und Gedanken (Eigenkreation) ~

dich hab ich mir ausgesucht (daseineleben)

Erinnerung ~ Kreta (drakkasten)

Wellen (mindbuilding)

launisch (wasichbin)

Es sind nicht Hände die Türen öffnen, es sind Gedanken. (heikosandmann)

~ Projekte ~

Reiselogbuch (daddystravellog)

mitmachen:

wortfürwort (wortfürwort)

~ Musik ~

Ursina (daseineleben)
Musik auf ursinamusic >

Viel Spaß beim Lesen und Mitmachen
Eure Rea *~

Muse

mach mich
zum Subjekt
deiner Poesie
zur Protagonistin
deiner Prosa

tätowiere mich
auf dein
Papier

träume mich
mit dem Stift
in der Hand

am Tag und
in der Nacht

Rea Revekka Poulharidou

// ich schreib dir den Himmel blau //

Brief an Auguste

erinnerst du dich
wie du diese Perücke
im Kaufhaus aufsetztest?
neongrüne Locken flogen
durch den Raum
schrill

wer weiß, vielleicht hättest du sie kaufen sollen
diese Perücke
aber nein, natürlich nicht

erinnerst du dich
wie du mir erzähltest
vom Meditieren
wie du einen Stein
so lange betrachtest bis
du seine Seele
erkennst?

ich wusste
was du meintest
belächelte dich aber
den Zauber
die Magie

wir waren nicht romantisch
wir liebten uns wie zwei Dichter
die einen Stein lieben und
alles wofür er
steht

weißt du noch
wie wir uns über
fressen und speisen
in deinem Löwen-Gedicht
stritten?

“Löwen fressen”
“non chérie, meine Löwen speisen”
du warst unerbittlich

dann zogst du fort
in den Süden
ans Meer

ich sah dich
nur noch
selten

wir mailten
wollten in Kontakt
bleiben

du gingst weiter weg
ich weiß nicht
wohin

kein Wort mehr
kein einziges

Auguste
ich bin
treu

ich liebe immer noch
den Stein und
ja, ich erkenne
seine Seele
endlich

Rea Revekka Poulharidou

Du kannst 1000 und mehr Worte sprechen und es gibt Menschen, die dich nicht verstehen. Dann gibt es andere, die verstehen dich ~ wortlos.

Anonym fragte: Ich habe keine Frage.,denn ich bin sprachlos, weil du nie aufhörst mich zu begeistern. Dein Blog ist mein absoluter Lieblingsblog. Er bereichert und inspiriert mich...danke...Da ich selber keinen Blog habe und mich nicht bei Tumbir registrieren lassen möchte, kann ich nur diesen Weg nehmen, um dir meine Begeisterung mitzuteilen.

in diesem Moment bin ich sprachlos … und gerührt, danke dir, wer du auch immer bist <3
Rea *~

// an Tagen wie diesen denke ich an meine Wurzeln ~ an das Schwarze Meer, das ich nie sah ~ an Batumi in Georgien und Trabzoun in der Türkei ~ Städte an seinen Küsten ~ und ach ja, ich bin Deutsche und Griechin ~ in Stuttgart geboren ~ ich spreche deine Sprache und träume in meinem Meer //

Wahre Alchemisten verwandeln nicht Blei zu Gold, sondern erwecken Worte zum Leben

fragment ~43

Äquator

die Fotografie wieder
in der Hand
drei Wochen
Tansania

Liebe
wo die Hyäne
lacht

in einer Gegend wo
nichts ist außer
dem Äquator

Safaritour
unter der Staubschicht
ein verwackelter
Kuss

den Koffer mit unserer
erlegten Liebe
ließen wir
am Zoll

zurück

Rea Revekka Poulharidou

// never stop creating //

Anonym fragte: kannst du gute andere deutsche schreibblogs hier empfehlen? deiner ist super!

lieber Anon,
ganz lieben Dank für deine Worte zu meinem Blog :)
Ich hoffe, du bist jetzt nicht enttäuscht, denn ich bin eine Vertreterin der wertfreien Kunst. Das heißt, ich gebe kein Urteil ab, ob ein Blog, ein Gedicht, eine Geschichte gut oder weniger gut ist. Was ich dir aber gerne als Information mitgeben möchte, ist mein “Wortgestöber”. Hier fasse ich im 2-Wochen-Rhythmus Beiträge anderer Blogs zusammen, die mich ansprechen und die ich mitteilen möchte. Vielleicht ist hier die ein oder andere Entdeckung für dich dabei :)
Rea *~

wortsuche

Manchmal suche ich nach Worten. Nach einer Möglichkeit, die Sprache des Herzens und das unaussprechliche Band des Gefühls in Worte zu kleiden. Am Ende aber, bleibt mir nur die Stille. Und ich hoffe, dass du diese Stille verstehst.